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Stell dir vor ihr spielt einen Gig, und alle gehen hin…

ein Gastbeitrag von Why pay for Marketing.de

Schöner Gedanke, aber wie setzt man so etwas um? Viele Bands verlassen sich auf Facebook, wenn es um Reichweite von Terminen geht. Der primäre Gedanke hinter Facebook ist zwar virale Reichweite zu verbreiten, doch der trifft in Deutschland auf taube Ohren. Um einen Auftritt richtig verbreiten zu können muss man sich erst einmal ein paar Gedanken machen.

Die Deutschen sind zu dumm für Social Media

Der Hauptgedanke hinter allen sozialen Netzwerken ist: Man möchte Erfolge mit anderen teilen, und andere interessante Informationen zukommen lassen. Aber da liegt der Hase im Pfeffer. Der Deutsche hat nichts besser kultiviert als seine Neid Kultur. Aber lassen wir dazu ein paar bekanntere Stimmen Sprechen:

Während in Amerika eine „naive Freude am Erfolg“ dominiere,treffe der Erfolgreiche in Deutschland auf „eine gewisse Häme und Mißgunst“.

Filmregisseur Wolfgang Petersen („Das Boot“, „Die unendliche Geschichte“)

„In Amerika jubelt man, wenn ein Kandidat 500 000 Dollar gewinnt. Gewinnt in Deutschland jemand 10 000 Euro, heißt es: Was, dieses Pickelgesicht?“

Talkmaster Thomas Gottschalk

Diese Missgunst und der Neid, wie es in Deutschland an der Tagesordnung ist, gibt es in anderen Ländern nicht. Missgunst und Neid bedeuten ja, dass man seinen Mitmenschen beruflichen oder privaten Erfolg, ein glückliches Familienleben, sportlichen Erfolg einfach nicht gönnt.  Leider zeigen viele Deutsche ihre Missgunst durch das Ausschütten unsäglicher Hasstiraden über diese erfolgreichen Menschen.

Bemerkenswert dabei ist aber die Tatsache, dass die Neider für ihren eigenen Misserfolg auch noch andere Menschen verantwortlich machen.  In anderen Ländern freuen sich die Menschen, wenn ein Nachbar oder Kollege erfolgreich ist und sich ein neues Haus oder neues Auto leisten kann. Sie zeigen sogar ganz offen ihre Bewunderung, das wäre in Deutschland undenkbar.

Das ist auch der Grund, dass in Deutschland Inhalte in sozialen Median sage und schreibe 58% weniger geteilt werden. Das heißt mehr als die Hälfte alle Nutzer teilt nichts, oder kaum etwas. (Quelle: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/447476/umfrage/haeufigkeit-der-nutzung-sozialer-netzwerke-zum-teilen-von-bildern-und-videos )[/TS_VCSC_Advanced_Textblock]

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Die jenigen die an dieser Stelle sich jetzt sagen: „Na Und? Wir haben Ultra aktive Fans, ich bau trotzdem auf Facebook und Co.“ Denen wünsche ich noch viel Spaß ihre Gigs vor zu bereiten. Alle anderen die sich jetzt Fragen „Was kann ich denn sonst machen?“ kann ich eine Lösung bieten:

Sich finden lassen!

In den deutschsprachigen Ländern nutzen nach wie vor grob 35% alle Menschen Facebook. Der Rest? Nun konzentriert man sich nur auf Facebook ignoriert man den deutlich größeren Teil der breiten Masse.

Möchte man dies nicht, macht es Sinn die eigene Website in den Vordergrund zu stellen. Durch eine clevere Seitengestaltung kann man hier richtig präsent sein, denn nach wie vor informieren sich die meisten Leute über die Suchmaschinen. Wo ist ein interessantes Event heute Abend in der Stadt? Welche Konzerte gibt es? Wo gibt es eine Ausstellung? Wann ist in einer Cocktailbar Happy Hour?

Alle Antworten findest du auf Google und Co. Inzwischen hat sich auch Google zu einem sozialen Netzwerk entwickelt, nur eben subtiler. Hier müssen keine Freunde etwas teilen damit du Reichweite bekommst. Hier musst du nur gefunden werden. Je mehr Leute deine Seite besuchen, je länger sie dort verweilen (die magischen 45 Sekunden) umso häufiger tauchst du weiter oben in Suchergebnissen auf.

Um einen Auftritt richtig verbreiten zu können heißt das Zauberwort also SEO, also Suchmaschinen Optimierung. Wer damit nichts anfangen kann, den möchte ich an dieser Stelle einladen meine kleine Einführung zu SEO zu lesen.

Anleitung: Einen Auftritt richtig verbreiten

Viele Bands haben einfach nur eine Seite mit einer Übersicht aller Termine. Kann man machen, aber dann ist es halt Scheiße… 😉 Neben der Übersicht sollte man sich auch angewöhnen einen echten Blog Artikel zu jedem Gig zu schreiben. Der wird so gebaut, dass er nutzerfreundlich ist. Er soll auch Leute bedienen die zum aller ersten Mal auf eurer Website sind.

Im Idealfall habt ihr den Band Namen und die grobe Musikrichtung bereits in der Hauptseite als Keyword verarbeitet. Im Post zum Gig könnt ihr das also getrost ignorieren.

Überschrift

32.02.1624 – Rockpalast – Musterhausen

Die Überschrift setzt ihr aus 3 Baustücken zusammen [Datum] – [Örtlichkeit] – [Ort] So hat man sofort im Augen Wann Wo Was passiert. Das interessiert den Großteil der Leute am ehesten, denn ihr wollt ja möglichst viele neue Besucher erreichen.

Die Leute kennen eure Band vermutlich gar nicht, wollen aber wissen was in ihrer Stadt abgeht.

Erster Absatz

Ihr startet den Artikel mit einer kurzen Information die alles Zusammenfasst:

Die Rockband “Why pay for Marketing” spielt am 32.02.1624 im Rockpalast in Musterhausen.

Einlass 17:24 Uhr

Beginn: 19:30 Uhr.

Tickets: 12,50- € (Im Vorverkauf hier erhältlich)

Bietet dem Besucher hier bereits alle Infos die er für den Abend braucht, und setzt einen Link zu einer Vorverkaufsstelle, oder eurem eigenen Shop wo er sich eine Karte besorgen kann.

Zweiter Absatz

Hier stellt ihr euch vor – aber bitte nicht so wie ich es in 95% alle Band-Bios lesen muss. Der Besucher will keine Potpourri von irgendwelchen coolen Ausdrücken, und er hat auch keine Ahnung wer Basti, Rocko und Jockel sind. Er will wissen was er sich vorstellen soll, wenn er euren Namen hört. Stellt also Vergleiche auf.

„Why pay for Marketing“ orientieren sich an der frühen Phase von Guns’n’Roses. Freut euch auf Songs im Stil von „November Rain“ wenn euch die volle Breitseite entgegen geschmettert wird. Ja die Musik eignet sich auch für eine Freundin 😉

Weltband, Welthit – hier weiß der Lesen was er erwarten kann, und wenn er interessiert ist, bliebt er weiter am Ball.

Dritter Absatz

Musikbeispiele sind hier immer toll. Ich habe eine grobe Idee, aber wenn ich es genau weiß ist es noch besser. Baut einen kleinen Player mit 3 eurer Songs ein. Es sollte komplette Songs sein, ohne Störgeräusche – das wirkt total peinlich… bitte NIE machen.

Wenn ihr Habt könnt ihr hier auch gerne eure YouTube Playlist einbinden. Jedoch zählt Songs > Video. Ein paar Hörbeispielte sollten trotz Video nicht fehlen!

Vierter Absatz

Bietet ein bisschen Service, und baut eine Karte ein die zum Austragungsort passt. Google freut sich immer, wenn Maps verwendet werden, und belohnt euch mit einem kleinen Reichweiten Boost. Unter die Karte setzt ihr noch die Kontaktdaten des Autragungsortes. Denn der Besucher möchte vielleicht ein paar Fragen zur Location stellen.

SEO Tool

Solltet ihr mit WordPress gesegnet sein, so habt ihr die Möglichkeit YAOST SEO ein zu setzten. Dieses Tool zeigt euch ganz genau, wie das Suchergebnis später in Google aussehen wird, und gibt euch hilfreiche Tipps was ihr wo im Artikel überarbeiten müsst um einen effizienten SEO Rang zu erreichen.[/TS_VCSC_Advanced_Textblock]

einen_Auftritt_richtig_verbreiten_Google_Preview
Yaost SEO zeigt eine Google Vorschau eurer META Daten an
[TS_VCSC_Advanced_Textblock styling_border=”border-style:solid;border-top-style:solid;border-right-style:solid;border-bottom-style:solid;border-left-style:solid;|border-width:1px;border-radius:0px;border-top-width:0px;border-top-left-radius:0px;border-right-width:0px;border-top-right-radius:0px;border-bottom-width:0px;border-bottom-right-radius:0px;border-left-width:0px;border-bottom-left-radius:0px;|border-color:#cccccc;border-top-color:#cccccc;border-right-color:#cccccc;border-bottom-color:#cccccc;border-left-color:#cccccc;”]

Facebook

Natürlich wollt ihr den Artikel auch auf Facebook und Twitter teilen. Daher solltet ihr euch noch eine Grafik zusammen zimmern in der Größe 1200 x 630 Pixel. Hier sollte die Location sich hervorheben. Wie gesagt, geht immer davon aus, dass ein Interessent EUCH nicht kennt, aber eventuell den Club in dem ihr Spielt. Wenn die Grafik außerdem eh aussieht als wäre sie Werbung für den Club ist die Wahrscheinlichkeit das der Inhaber sie auf Facebook teilt oder gar bewirbst viel größer. Bei uns sähe das dann ungefähr so aus:[/TS_VCSC_Advanced_Textblock]

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Fazit

Haltet ihr euch an diese Anleitung, und ist auch der Rest eurer Webseite gut Optimiert könnt ihr so eine massive Reichweite aufbauen. Content Marketing ist jedoch langsam, und nur weil ihr jetzt einen Beitrag nach diesem Schema aufgebaut habt, heißt das noch lange nicht das ab sofort all eure Konzerte rappelvoll sind.

Einer gute SEO Optimierung muss man 6-12 Monate Zeit geben, in der die Seite gute gepflegt werden muss. Der große Vorteil hier ist, das so gut wie keine Band, nicht einmal die kommerziell großen diese Arbeit machen, und ihr somit schnell erfolgreich in den Suchmaschinen eure Plätze erklimmen werdet.

Wer gerne eine erfolgreiche SEO taugliche Seite haben will, kann sich gerne bei uns melden. Auch willkommen sind Bands die etwas aus ihrer Seite machen wollen. Für eine kleine Aufwandsentschädigung geben wir euch eine Seitenanalyse, und sagen euch wo es fehlt.

Schreibt uns einfach an unter bigbox@marketing-box.eu[/TS_VCSC_Advanced_Textblock]

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RazielKanos
RazielKanos
Chris betreibt Online Marketing seit über 20 Jahren. Er kommt aus der Games Branche und hat dort als Community und Social Media Manger viele große Titel begleitet wie zum Beispiel die Unreal Serie oder war für Westwood/Petroglyph tätig. Mit seinem Projekt "Why pay for Marketing" will er es jedem ermöglichem preiswert das eigene Online Marketing zu übernehmen.
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